Wir haben uns fortgebildet

Heute war es soweit… Momo und ich waren bei unserem ersten „Workshop“. Ganz in der Nähe haben wir einen  Mantrailing-Schnuppertag besucht. Zum einen interessiere ich mich für diese Arbeit und zum anderen bin ich noch auf der Suche nach der richtigen Auslastung für Momo. Wie ich im Beitrag „Ruhe vs.Action“ geschrieben hatte, hat er viel Energie, die bei zu viel körperlicher Action schnell in Stress und Unruhe kippen kann.Was ist Mantrailing? 

Ich versuche mal eine laienhafte Kurzfassung. Beim Mantrailing sucht der Hund ein Lebewesen. Dieses kann ein Mensch oder auch ein Tier sein. Wichtig ist, dass es lebendig ist. Es wird nicht entlang einer Fährte gesucht, sondern eine Geruchsspur verfolgt. Diese nimmt er beispielsweise über ein Kleidungsstück auf. Der Individualgeruch ist für jedes Lebewesen einzigartig.  Während des Trailens läuft der Hund am Geschirr mit einer 5-7m Leine.

Was mich fasziniert hat:

Mir war nicht bewusst, dass der Hund jeden Geruch einzeln wahr nimmt. Wenn wir „Gemüsesuppe“ riechen, nehmen wir dies als Kompositum aller Inhaltsstoffe war. Der Hund riecht Möhre, Petersilie und Sellerie einzeln heraus und nimmt sie getrennt war. Im Betug auf Menschen stelle ich mir das etwas unschön vor *urgs*.

Außerdem muss man dem Hund nicht sagen, dass er suchen soll. Es versteckte sich eine Person. Momo und ich kamen an den Startpunkt, wo ein Kleidungsstück lag und er ging los und verfolgte die Spur, ohne ein „Such“ oder ähnliches. Die Person am Ende der Spur hatte Leckerlies, die er dort dann bekam. Wir haben drei Trails gemacht, die natürlich alle nicht ewig lang waren, aber schon mit wechselndem Untergrund. Das ist schwieriger, weil die Geruchspartikel auf Asphalt anders haften bleiben, als auf Gras.

Ich kann nur jedem empfehlen Mantrailing mal auszuprobieren. Wir haben ein dickes Lob bekommen, weil Momo seine Nase sehr gut eingesetzt hat. Insgesamt ist es eine tolle Art der Auslastung, da sie stark den Kopf beansprucht, der Hund sich aber trotzdem auch körperlich bewegt. Die Pausen im Auto zwischen den Trails sorgen immer wieder für Ruhe und Entspannung (vorausgesetzt der Hund kann das gut ab).

Leider passen die Trainingszeiten der Gruppe derzeit nicht in unser Programm, aber es muss ja auch nicht immer alles jetzt und gleich sein. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht und danach hat Momo seelig geschlafen. image

Habt ihr vielleicht auch schon Mantrailingerfahrung?

Unser Schnuppertag war übrigens bei den Suchhunden Elbe-Weser.

 

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